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Die Planung politischen Politikunterrichts erfordert vor dem Hintergrund der geltenden Rahmenrichtlinien, die bereits seit 1994 keinen verbindlichen Inhaltskatalog mehr beinhalten, ein sachkundiges, fachdidaktisch reflektiertes Vorgehen. Nur so ist es möglich, für eine Makrosequenz bzw. für die einzelne Unterrichtsstunde innerhalb einer Unterrichtssequenz eine geeignete politikdidaktische Perspektive herauszubilden.
Hierzu bietet die Politikdidaktik einen “Baukasten” an verschiedenen Instrumenten an, mit deren Hilfe legitimierte Auswahlentscheidungen und Didaktische Reduktionen vorgenommen werden können. Jede Lehrkraft hat die Aufgabe, für Ihre jeweilige Lerngruppe und das jeweilige Schuljahr eine lerngruppenspezifische Perspektivplanung zu entwerfen, in der dies umgesetzt wird.
Einen Vorschlag für einen möglichen idealtypischen Ablauf - auch andere politikdidaktische Instrumente sind natürlich denkbar - findet man hier (Hier klicken!). Dieser Vorschlag ist aus der Seminararbeit der Politikseminargruppe von Horst Oellerich am Studienseminars Stade im Jahre 1997 entstanden.
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